FAQ
Häufige Fragen, kurz beantwortet.
Antworten zu NomOS, Einführung und Support. Ihre weiteren Fragen besprechen wir gerne im Erstgespräch.
Agenten und MCP
Welche Funktionen nutzen Agenten über MCP?
Agenten können Unternehmenswissen mit Quellen abrufen, Entscheidungen samt Status nachlesen, Wissen und Entscheidungen als Entwurf einreichen sowie geplante Aktionen gegen Regeln prüfen lassen. Auch Ausnahmeanträge, vorgeschlagene Entscheidungsbeziehungen und Statusabfragen gehören zur Schnittstelle. Welche Funktionen zugänglich sind, hängt von Client, Berechtigung und Installation ab.
Brauchen wir dafür NomGate?
Nein. Die MCP-Funktionen von NomOS benötigen keinen NomGate-Dienst. NomOS prüft dabei den Zugriff auf seine Inhalte und Funktionen. Eine Aktionsbeurteilung über MCP stoppt allein keine externen Shell-Befehle oder Modellaufrufe. NomGate ist als zusätzliche lokale Kontrolle für Windows und macOS geplant.
Wer entscheidet über Vorschläge eines Agenten?
Agenten reichen Wissen, Entscheidungen und Beziehungen als Vorschläge ein. Die zuständigen Menschen prüfen und genehmigen sie in NomOS. Ein Vorschlag des Agenten wird dadurch nicht automatisch zur verbindlichen Grundlage.
NomOS im Alltag
Was bringt NomOS unserem Team?
NomOS macht Unternehmenswissen, geltende Regeln und geprüfte Entscheidungen für Mitarbeitende und angebundene KI-Agenten nutzbar. Ihr Team kann KI für konkrete Aufgaben einsetzen und bei ähnlichen Fällen auf bereits geprüfter Arbeit aufbauen.
Was wird wiederverwendet?
Geprüfte Ergebnisse und Entscheidungen mit ihren Quellen, Begründungen und ihrem Geltungsbereich. Bereits verbrauchte Tokens werden nicht zurückgewonnen. Wiederverwendung kann erneute Recherche und Modellarbeit vermeiden; Abruf, Prüfung und Verarbeitung brauchen weiterhin Ressourcen.
Macht NomOS jede KI-Aktion sicher?
Technische Prüfungen und Sperren gelten für die dafür angebundenen Ausführungswege. Wir prüfen deren Umfang im Praxistest. Ihre Organisation bleibt für die Regeln und fachliche Entscheidungen verantwortlich.
Daten und Sicherheit
Wo liegen unsere Daten?
Bei SaaS betreibt Ainomos die Plattform NomOS in der vereinbarten Cloud-Umgebung. Bei Self-Hosted betreibt Ihr Unternehmen sie in der eigenen Infrastruktur. Wo angebundene Modelle Daten verarbeiten, richtet sich in beiden Fällen nach der Modellkonfiguration und den vereinbarten Vorgaben.
Wo laufen die KI-Modelle, und was sehen sie?
Für die über NomOS angebundenen Modellzugriffe ist das Gateway der Kontrollpunkt. Das Gateway steuert, welcher freigegebene Kontext an den konfigurierten Modellanbieter geht. Sowohl SaaS als auch Self-Hosted können kompatible externe oder lokal betriebene Modelle anbinden. Der tatsächliche Verarbeitungsort hängt vom gewählten Modellendpunkt ab.
Wer sieht was?
NomOS organisiert den Wirkungsgraphen in getrennten Räumen. Jeder Raum hat eigene Regeln, freigegebene Inhalte und eine verantwortliche Person. Eine Frage wird nur mit dem Wissen beantwortet, das für diesen Raum freigegeben ist. So bleiben Abteilungen, Mandate oder Kunden getrennt, und jeder Zugriff wird dem passenden Identitäts- und Raumkontext zugeordnet.
Können Logs von NomOS an unser SIEM gestreamt werden?
Ja. Sicherheits-, Zugriffs-, Regel- und Agentenereignisse können an das SIEM des Kunden gestreamt werden. Welche Ereignisse, Felder, Formate und Aufbewahrungsfristen gelten, wird bei der Einführung festgelegt. Die zugehörigen Nachweise bleiben zusätzlich in NomOS nachvollziehbar.
Wird SSO unterstützt?
Ja. NomOS unterstützt in SaaS und Self-Hosted Single Sign-on über OpenID Connect (OIDC). Der bestehende Identity Provider des Kunden bleibt die Quelle für Identitäten und Anmeldungen.
Werden unsere Unternehmensdaten zum Training von Modellen verwendet?
NomOS nutzt Unternehmensinhalte nicht, um ein allgemein verfügbares Sprachmodell zu trainieren. Ob ein angebundener Modellanbieter Eingaben für eigene Zwecke verwendet, richtet sich nach dem gewählten Dienst und Vertrag. Über Modellklassen, Routing und Betriebsmodell lässt sich festlegen, welche Daten welche Endpunkte erreichen dürfen.
Entsteht eine Abhängigkeit von einem bestimmten Modellanbieter?
Nein. LLMs können ausgetauscht werden, ohne den Wirkungsgraphen neu aufzubauen. Wissen, Regeln, Entscheidungen, Korrekturen und Nachweise bleiben unabhängig vom jeweils verwendeten Modell erhalten. So kann ein neues Modell auf derselben geprüften Grundlage weiterarbeiten. Eine neue Modellanbindung erfordert Kompatibilitäts- und Qualitätsprüfungen. Bei einem Wechsel des Suchmodells kann auch der Suchindex neu aufgebaut werden müssen.
Produkt
Wie gehören Ainomos, NomOS, NomGate, NomStore und NomApp zusammen?
Ainomos ist das Unternehmen. NomOS ist unser erstes Produkt. NomGate ist als lokales Kontrolltool für Windows und macOS geplant. NomApp soll mobilen Wissenszugang, Benachrichtigungen und Freigaben ermöglichen. NomStore ist als Plattform zum Wissensaustausch angekündigt. Die Erweiterungen sind noch nicht allgemein verfügbar.
Ab wann ist NomOS verfügbar?
Ab Oktober 2026 startet NomOS mit ausgewählten Kunden im produktiven Betrieb. Ainomos begleitet die Einführung, sowohl bei SaaS als auch bei Self-Hosted. Die allgemeine Verfügbarkeit (GA) folgt im März 2027.
Welche Funktionen prüfen wir für unseren Einsatz?
Zum Funktionsumfang von NomOS gehören Webchat, MCP-Anbindung, menschliche Freigaben und die Pflege des Wissensbestands. Im Praxistest prüfen wir die benötigten Funktionen und Anbindungen. Dazu können SSO, SIEM, Dreaming und technische Aktionskontrollen gehören. Der vereinbarte Umfang bestimmt die Konfiguration.
Verändert Dreaming Wissen oder Regeln selbstständig?
Nein. Dreaming erstellt Vorschläge zur Pflege des Wissens und der Regeln. Menschen prüfen und genehmigen Änderungen. Die Verantwortung bleibt immer beim Menschen.
Was braucht Dreaming, und welche Modelle empfehlen Sie?
Dreaming setzt ein angebundenes Large Language Model (LLM) voraus. Für die Pflege des Wirkungsgraphen empfehlen wir lokal betriebene Modelle in einer kontrollierten Umgebung. Das ist mit SaaS und Self-Hosted kombinierbar. Eignung, Schnittstellen, Hardware und Lizenz klären wir für Ihren Prozess.
Ist NomOS ein weiterer Chatbot oder ein RAG-Baukasten?
NomOS bietet einen Webchat und stellt Mitarbeitenden und Agenten gemeinsames Unternehmenswissen bereit. Es verknüpft Quellen, Regeln und frühere Entscheidungen. Auf den angebundenen Wegen prüft es Zugriffe und Agentenaktionen und dokumentiert die verwendeten Grundlagen und Freigaben.
Wie greifen Mitarbeitende und KI-Agenten auf NomOS zu?
Mitarbeitende nutzen den NomOS Chat im Web. NomApp ist als mobile Erweiterung geplant. KI-Agenten verbinden sich über das offene MCP-Protokoll. Beide Seiten arbeiten mit demselben Wirkungsgraphen, denselben Regeln und nachvollziehbaren Freigaben.
Welche LLMs können angebunden werden, und wie werden sie Aufgaben zugeordnet?
In SaaS und Self-Hosted lassen sich LLMs über unterstützte Schnittstellen anbinden. Kunden teilen Modelle in frei definierbare Klassen ein, zum Beispiel nach Schutzbedarf, Datenstandort, Kosten oder Fähigkeiten. Für jede Aufgabe wird festgelegt, welche Modellklassen verwendet werden dürfen. Das Gateway leitet eine Anfrage nur an ein Modell aus einer dafür freigegebenen Klasse weiter.
Welche bestehenden Systeme lassen sich anbinden?
NomOS importiert Markdown-Dateien, beispielsweise aus Confluence oder Obsidian, sowie PDF- und Word-Dateien. Der Dateiimport ist keine laufende Synchronisation mit dem Quellsystem. Weitere Anbindungen und benötigte Schreibrechte klären wir anhand Ihrer Systeme im Praxistest.
Kann NomOS Aktionen von KI-Agenten kontrollieren?
NomOS kann eine vorgelegte Aktion gegen Identität, Raum, Regeln und erforderliche Freigaben prüfen. Das Ergebnis kann eine Erlaubnis, einen Hinweis, eine Freigabeanforderung oder eine Ablehnung enthalten. Die technische Sperre einer externen Aktion setzt voraus, dass deren Ausführungsweg diese Entscheidung verbindlich anwendet.
Wie geht NomOS mit veraltetem oder widersprüchlichem Wissen um?
Quellen, Regeln und Entscheidungen werden mit Gültigkeit, Herkunft und verantwortlicher Person geführt. Abgelöste Inhalte und verworfene Vorschläge bleiben als solche markiert, statt wieder als offene Möglichkeit aufzutauchen. Widersprüche werden nicht still zusammengeführt, sondern zur Prüfung sichtbar gemacht.
Was heisst «Nachweis» konkret?
Ein Nachweis hält fest, welche Grundlage für einen Vorgang verwendet wurde, wie eine Aktion beurteilt wurde und wer sie freigegeben hat. Ereignisumfang, Signierung, Export und Aufbewahrung müssen zur konkreten Installation passen. Diese technischen Anforderungen klären wir vor dem Betrieb. Eine Quellenangabe allein bestätigt nicht, dass eine Antwort fachlich richtig ist.
Ersetzt NomOS unser Identitäts- und Berechtigungssystem?
Nein. NomOS bindet sich an Ihre bestehende Identitäts- und Zugriffs-Infrastruktur an. Ihr Identity Provider bleibt die Quelle für Identitäten. NomOS ergänzt diesen Kontext um Räume, Regeln und Freigaben für Wissen, Modelle, Werkzeuge und Agentenhandlungen.
Einführung und Kosten
Wir nutzen bereits einen KI-Assistenten. Wann lohnt sich NomOS zusätzlich?
Prüfen Sie, welche Aufgabe Ihre vorhandenen Werkzeuge noch nicht ausreichend lösen: Müssen mehrere Teams dieselben Regeln klären, Ausnahmen freigeben oder frühere Entscheidungen wiederverwenden? NomOS stellt diese Regeln und Entscheidungen für die berechtigten Teams bereit. Wenn Ihr heutiges System das bereits gut abdeckt, braucht es dafür keine zusätzliche Plattform.
Wer hält die Quellen und Regeln aktuell?
Fachverantwortliche geben Inhalte frei, prüfen Änderungen und klären Widersprüche. IT betreut Identität und Anbindungen. NomOS unterstützt diese Arbeit; es ersetzt keine fachliche Verantwortung. Im Praxistest erfassen wir den laufenden Pflegeaufwand zusammen mit dem möglichen Nutzen.
Müssen alle Mitarbeitenden zu einem neuen Werkzeug wechseln?
NomOS bietet einen eigenen Arbeitsplatz sowie Schnittstellen für angebundene Agenten und Fachanwendungen. Im Praxistest legen wir die tatsächlich benötigten Zugänge und Integrationen für zwei Abläufe fest. Eine pauschale Anbindung an beliebige Anwendungen ist damit nicht zugesagt.
Wie lange dauert die Einführung?
Der Praxistest dauert 30 Tage und umfasst die Bestandsaufnahme, zwei reale Abläufe und die gemeinsame Auswertung. Den Zeitplan für eine anschliessende Einführung legen wir anhand der benötigten Quellen, Zuständigkeiten und Anbindungen fest. Bereits geprüfte Ergebnisse können anschliessend bei ähnlichen Fragen wiederverwendet werden.
Was müssen wir für einen 30-Tage-Praxistest bereitstellen?
Sie wählen zwei konkrete, wiederkehrende Abläufe und benennen dafür eine fachlich verantwortliche Person. Zusätzlich brauchen wir Zugang zu den relevanten Quellen sowie einen technischen Ansprechpartner für Identität und Anbindungen. Eine unternehmensweite Migration ist für den Praxistest nicht nötig.
Was kostet NomOS?
Preis und Umfang richten sich nach Betriebsmodell und Anforderungen. Der Praxistest hat einen Festpreis mit vereinbartem Leistungsumfang.
Rechnet sich das?
Das hängt von Ihren Abläufen ab. NomOS kann Such-, Erklär- und Korrekturarbeit reduzieren, den Durchsatz erhöhen und bereits erarbeitetes Wissen erhalten. Wer Zeitgewinn und zusätzlichen Durchsatz gleichzeitig voll ansetzt, zählt denselben Nutzen doppelt. Der Rechner unter «Nutzen und Aufwand» verwendet dafür Ihre Annahme zum wiederverwendbaren Anteil. Im Praxistest vergleichen wir zwei reale Abläufe mit Ihrer heutigen Arbeitsweise, einschliesslich Einführung und laufender Pflege.
Was ändert sich für unsere Mitarbeitenden?
NomOS ist der zentrale KI-Arbeitsplatz für Mitarbeitende. Im Web-Chat erhalten sie relevante Grundlagen mit Quellen und angewandten Regeln. Sie prüfen Vorschläge und korrigieren sie bei Bedarf. Menschen behalten Verantwortung und Freigabe. Entscheidungen, Ablehnungen und Korrekturen fliessen nachvollziehbar in den Wirkungsgraphen zurück.
Support und Betrieb
Wann und wie erreichen wir den Support?
Unser Business-Support ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr Schweizer Zeit erreichbar, ausgenommen Feiertage am Standort Zug. Wir unterstützen Sie auf Deutsch und Englisch per E-Mail und Ticketsystem. Rückrufe und Videotermine vereinbaren wir nach Bedarf.
Wie schnell reagiert Ainomos auf eine Störung?
Bei einem kritischen Produktionsausfall ohne brauchbare Umgehungslösung reagieren wir innerhalb von zwei Supportstunden. Ist eine wichtige Funktion wesentlich eingeschränkt, reagieren wir innerhalb von vier Supportstunden. Bei sonstigen Fehlern und Bedienungsfragen antworten wir innerhalb eines Supportarbeitstags. Die Zeiten zählen innerhalb unserer Supportzeiten. Ein Mensch übernimmt den Fall, bewertet die Auswirkungen und nennt den nächsten Schritt. Das ist eine Erstreaktion, keine zugesagte Lösungszeit. Bei kritischen Ausfällen informieren wir bis zur Stabilisierung alle zwei Supportstunden über den Stand.
Wie begleitet Ainomos den Start?
Während der ersten 30 Tage erhalten Sie einen festen Ansprechpartner und einen wöchentlichen Termin. Gemeinsam besprechen wir die Einführung, offene Fragen und die nächsten Schritte. Der 30-tägige Praxistest umfasst zwei reale Workflows und hat einen Festpreis mit vereinbartem Leistungsumfang.
Wer übernimmt den Betrieb bei SaaS und Self-Hosted?
Bei SaaS übernimmt Ainomos den Betrieb von NomOS, Überwachung, Updates und Datensicherung. Umfang und Wiederherstellung werden vereinbart. Bei Self-Hosted betreibt Ihr Unternehmen die Infrastruktur und Backups; Ainomos unterstützt bei NomOS, Konfiguration, Fehleranalyse und Updates. Weitergehende Betriebsunterstützung, individuelle Integrationen, Datenaufbereitung und zusätzliche Schulungen werden separat vereinbart.
Gibt es Unterstützung ausserhalb der Supportzeiten?
Für geschäftskritische Einsätze kann eine zusätzliche Rufbereitschaft vereinbart werden. Sie deckt kritische Produktionsausfälle rund um die Uhr ab, mit einer qualifizierten Erstreaktion innerhalb einer Stunde. Diese zusätzliche Leistung ist nicht automatisch im Business-Support enthalten.